Bis heute ist die Webseite BeamerStation meine wichtigste, weil erste Webseite. Sie ist auch kein Kundenauftrag gewesen, sondern meine eigene Entwicklung. Aber beginne wir am Anfang.

2008, kurz vor der Fußball EM in Österreich und der Schweiz bekam ich die Möglichkeit die BeamerStation zu übernehmen. Damals dachte ich mir, dass das Vermieten von Projektoren hauptsächlich genug einspielen muss um mir die Büromiete leisten zu können. Ich wollte Beruf und Privat deutlicher trennen. Also  dachte ich mir arbeite nur noch im Büro und das bezahlt sich nebenbei von alleine durch das Beamer vermieten. Aber dann kam alles anders.

Beruf und Freizeit waren in den Jahren vorher immer mehr verschwommen.  Letztlich war ich dann irgendwie nur noch am Arbeiten und das wollte ich lösen.  Doch schnell wurde das Vermieten von Beamern ein  immer wichtigerer und ein immer größerer Teil meiner täglichen Arbeit. Nur die Möglichkeit Feierabend zu machen und morgen mit dem Geschäft weiter zumachen war neu und tat mir gut. Es machte mir großen Spaß Leuten bei ihren Präsentationen behilflich zu sein. Meine Leidenschaft fürs Filme machen  hatte ja auch mal mit dem Vorführen begonnen. Und da war ich jetzt wieder sehr nah dran.

Erfahrungen sammeln
Webseite BeamerStation
Webseite BeamerStation

Also ließ ich das Filme machen fast komplett sein und sammelte ein Jahr lang, im laufenden Betrieb,  alle Erfahrungen in der Beamervermietung die ich bekommen konnte. Dann habe ich  angefangen die Webseite BeamerStation mit Joomla neu zu gestalten, so dass sie gezielter und genauer informieren konnte. Damit stieg sie bei google immer Höher im Index und in Berlin schaffte ich es vor die wirklich großen Vermieter. Und das, obwohl ich damals gerade mal 4 Projektoren zum vermieten hatte.  Auch ohne Fußball stieg die Nachfrage nach meinen Beamern und Leinwänden und immer weitere Möglichkeiten für Präsentationen wurden angefragt.

Ein paar Jahre später, steckte ich mit der BeamerStation dann in einer kleinen Falle.  Der Laden lief. Er lief sogar super. Aber ich hatte keine der riesen Beamer die für richtig große Veranstaltungen wichtig waren. Das heißt, ich konnte im Bereich bis 100 EUR gut verdienen und viele kleine Geschäfte machen. Es fehlten aber Möglichkeiten größeres Geld zu verdienen und so zum Beispiel in größerem Stil neue Technik an zu schaffen. Das heißt, wenn ich so weiter machen würde, könnte ich wohl noch ein paar Jahre, auch lange Jahre in Ordnung davon leben, aber ich würde auf der Stelle treten.

Tagesgeschäft versus Firmenausbau

Ich steckte in der Falle zwischen Tagesgeschäft perfekt erledigen oder die Weiterentwicklung der Firma voran treiben. Zu dem Zeitpunkt wurde mir aber auch klar, dass  es vielen kleinen Einzelunternehmenr da draussen ähnlich ging wie mir. Vielleicht war die BeamerStation noch besser dazu geeignet um kleinen und mittleren Vermietern von Eventtechnik zu einem tollen und kräftigen Netzwerk zu verhelfen? Warum also nicht als Vermieter überregional mehr zusammen arbeiten? Und so wurde das ganze erweitert durch die BeamerStationen im Saarland, in Köln und Aachen und in Trier, Luxemburg. Letztlich gab ich dann auch in Berlin das Tagesgeschäft ab.  Was ichimmer noch  weiter betreue und immer noch weiter ausbauen möchte ist die Webseite und das Netzwerk.

Gerne würde ich da noch weitere BeamerStationen anschließen, denn die Partner, die jetzt dabei sind, sind bisher rund um zufrieden. Die Webseite bringt ihne keine Millionen aber immer noch  Anfragen und Umsätze im 4stelligen Bereich. Jeden Monat! Zusätzlich zu ihrem normalen Geschäft.  Und sie haben die Möglichkeit sich mit den anderen BeamerStationen eng auszutauschen und ab zu stimmen, wenn ihne vor Ort  selbst Technik fehlt die jemand anderes im Netzwerk aber hat.

Webseite BeamerStation gebrauchte Technik
Webseite BeamerStation gebrauchte Technik
Was ich noch gelernt habe.

Auch auf dem Gebiet der Webgestaltung konnte ich durch mein „Baby“ BeamerStation sehr viel lernen und völlig neue Maßstäbe für mich ansetzen. Vorher hatte ich nicht wirklich viel Wissen über Webseiten. Aber durch das lernen am eigenen Projekt. wußte ich immer besser was ich wie umgestalten muss um im Web erfolgreicher zu sein.  Ein Beispiel. Am Telefon kamen immer wieder die selben Fragen der Kunden, wenn man mich anrief um einen Beamer zu buchen. Diese hab ich gesammelt und allgemein in einer Art FAQ auf der Webseite beantwortet.  Ganz langsam kamen am Telefon andere Fragen und nicht mehr die „Basics“.

Ich lernte Bestellformulare zu gestalten und zu integrieren it einemCRM zu verküpfen,  ein Shopsystem auf zu bauen und wie man die Webseite konsolidieren kann, ohne bei Google dafür abgestraft zu werden. Zwischenzeitlich bestand die Webseite aus über 1000 einzelnen Unterseiten, die dann wieder sinnvoll zusammen geführt werden mussten.

Das alles hat mich sehr vertraut werden lassen mit dem CMS Joomla, dem CRM vtiger und letztlich auch mit WordPress für den Blog, denn es mal gab. Ich sammelte Erfahrungen in den Shosystemen (für Joomla) virtueMart und hikaShop  so wie in woocommerce (für WordPress) Da ich seit mehr als 10 Jahren in den Datenbanken der Erweiterungen für Joomla und WordPress unterwegs bin kenne ich auch da die besten Plugins und bekomme sie schnell installiert und eingerichtet. Und ich weiß viel über Suchmaschinenoptimierung, und alles weitere strategische, organisatorische und konzeptionelle bei der Webgestaltung.

So viel mehr und das noch immer.

Und ja, letztlich bassiert alles davon auf Open Source. Das heißt die meisten der oben beschriebene Dinge kosten nichts oder ganz wenig Support für die Entwickler. Keine teuren Lösungen aus großen Softwarehäusern, bei denen dann eure Daten überall auflaufen. Nein alles so möglich, dass ihr die komplette Kontrolle über die Daten habt, auf euren Servern, und selbst entscheidet, wer und in welchem Ausmaß diese Daten auswertet. Dadurch dass sich das Internet und die Suchmaschinen ständig verändern, bleibe ich auch ständig am lernen. Suchmaschinenoptimierung, Integration von immer neuen Richtlinen z.B. beim Datenschutz und so weiter haben mir so viel neues Wissen gebracht, dass ich heute  immer noch meinem „Baby“ sehr dankbar und verbunden bin und gerne mit der BeamerStation und den Partnern weiter zusammen arbeite um noch weiter nach vorne zu kommen.

Es gibt da noch so viele Möglichkeiten. Eine gebrauchte Technik Börse der einzelnen BeamerStationen, direkte Vermietungen über Facebook und andere Soziale Medien und apps, und so weiter, die ich gerne noch umsetzen möchte.

Wer also kleine und mittlere Eventtechnikpartner kennt, die Teil des Netzwerks BeamerStation werden wollen gerne bei mir melden.

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BeamerStation von der Webseite zum Vermieter-Netzwerk
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BeamerStation von der Webseite zum Vermieter-Netzwerk
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Wie ich die BeamerStation vom Minivermieter zum deutschlandweiten Netzwerk für Vermietungen im Bereich Eventtechnik machte und was ich dabei gelernt habe.
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